Arbeiterfotografie international

Die Praxis der Arbeiter-Fotografie war in der Zeit zwischen den Weltkriegen nicht allein ein deutsches Phänomen. Neben einer breiten Arbeiter-Fotografen-Bewegung in der damaligen Sowjetunion/UdSSR, existierten vergleichbare Organisationen z.B. in der Tschechoslowakei, Frankreich, den Niederlanden, Österreich und den USA. Diese kooperierten im „Internationalen Büro der Arbeiterfotografen aller Länder“. Die deutschen Arbeiter-Fotografen arbeiteten besonders eng mit der sowjetischen Bewegung, den „Allrussischen Arbeiter-Fotografen-Clubs“, zusammen und tauschten Fotografien für ihre jeweiligen Zeitschriften aus (in der UdSSR: „Rabotschaja Gaseta“ und „Sovetsko Foto“). Aus dieser Kooperation entstand die „Unionfoto G.m.b.H., eine Bildagentur, hinter der Russ-Foto (eine sowjetische Foto-Agentur), die sowjetische Arbeiterfotografen-Organisation und Verlage der UdSSR standen.

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeiterfotografie // Lizenz: Creative Commons BY SA

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