Fotografie Allgemein
Fotografischer Film
Positiv und Negativ
Fotografischer Film
Positiv und Negativ
Positiv und Negativ
Man unterscheidet fotografische Filme ...
... nach dem Aufbau
- Schwarzweißfilm
- Mehrschichten-Farbfilm, davon die Typen für Tageslicht und für Kunstlicht (Farbgleichgewicht)
- Spezialfilme: z. B. für Infrarot-Aufnahmen, Infrarotfilm
... nach der Art der Verarbeitung des Lichtes
- Negativfilm (Bei einem Negativfilm sind alle Farben umgekehrt, beispielsweise ist bei Schwarz-Weiß-Negativfilmen Weiß schwarz und Schwarz weiß, die entsprechenden Grauwerte werden entsprechend umgesetzt. Bei Farbfilmen werden Komplementärfarben dargestellt. Die Umkehrung wird erst durch Kopieren des Films auf das lichtempfindliche Fotopapier, einen anderen Film oder ein elektronisches Medium rückgängig gemacht.)
- Umkehrfilm (Beim Diapositivfilm werden die Farben nach dem Entwicklungsprozess so wie in der Natur dargestellt. Schwarz-Weiß-Negativfilme können durch ein spezielles Entwicklungsverfahren zu einem Diapositiv umgekehrt werden. Filme, für die dies kommerziell angeboten wird, sind der Agfa-Dia-Direkt (eingestellt), der Agfa-Scala und der Fomapan R(eversal). Es existieren diverse Verfahren, u.a. ein von Klaus Wehner, Paderborn, entwickelter Ansatz, um aus nahezu jedem "normalen" S/W-Film S/W-Dias herzustellen. Dabei kommen bisweilen reizende und gfs. hochgiftige Chemikalien wie z.B. Cadmium- oder Kaliumbichromat und (verdünnte) Schwefelsäure zum Einsatz (etwa im Bleichbad), so dass höchste Vorsicht anzuraten ist - insbesondere auch bei der Entsorgung der Bäder. Die Ergebnisse dieser so genannten physikalischen Entwicklung sind teilweise überaus erstaunlich - so erzielte ein in den 1970-er Jahren erhältlicher konfektionierter Ansatz von Tetenal selbst bei eher unterdurchschnittlichen Materialien wie z.B. einem Kleinbild-Revuepan-SW-Negativfilm (Foto-Quelle), Nennempfindlichkeit 20 DIN/80 ASA, eine ungeahnte Bildqualität hinsichtlich Tonwertabstufung, Kornfreiheit, Kontrast und Schwärzung bei gleichzeitiger Empfindlichkeitssteigerung auf bis zu 36 bis 39 DIN (ISO 3200/6400), was selbst bei Available-Light-Fotografie ausgezeichnete Ergebnisse ermöglichte.)
... nach Sensibilisierung
- Silbersalze sind prinzipiell hauptsächlich blauempfindlich. Die fotografische Schicht kann aber für weitere Farbenanteile des Lichts sensibilisiert werden. Davon - sowie vom Einsatz entsprechender Filter - hängt die Umsetzung der Farben in Grauwerte ab. Orthochromatische Filme sind relativ unempfindlich für rotes Licht, panchromatische Filme sind auch für rotes Licht empfindlich und geben die Helligkeitsstufen natürlicher wieder. Einzelne Filme weisen oft eine erhöhte Rotempfindlichkeit auf (hyperpanchromatisch).
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fotografischer_Film // Lizenz: Creative Commons BY SA