Entwicklung

Nach der Belichtung des Films in der Kamera muss der Film entwickelt werden. Dafür kommen standardisierte, automatisierte Prozesse oder die Bearbeitung von Hand nach verschiedenen Rezepten in Frage.

Beim Entwickeln wird das latente (verborgene) Bild sichtbar gemacht. Durch Licht entstandene Keime in der lichtempfindlichen Emulsion werden durch den Entwicklungsprozess katalytisch verstärkt. An belichteten Stellen wächst umso mehr elementares Silber, je stärker die Belichtung war. Es entsteht ein Negativ.

Beim Umkehrfilm, der z. B. für Diapositive genommen wird, erfolgt im Rahmen der sog. Umkehrentwicklung zunächst ebenfalls eine Negativentwicklung. Anschließend wird das entwickelte Bild, beim Schwarz-Weiß-Film das Silber, gebleicht und aufgelöst. Dann erfolgt diffuse Belichtung. Da jetzt nur noch Farbstoff vorhanden ist, der vorher nicht belichtet war, entsteht ein Positivbild.

Nach dem Entwickeln muss der Film fixiert werden. Das geschieht in einem Fixierbad. Das Fixieren entfernt die restlichen lichtempfindlichen Substanzen und verhindert dadurch eine Nachdunkelung des Bildes unter Lichteinfluss.

Durch anschließendes Wässern werden die Reste der chemischen Substanzen des Fixierbades entfernt (Schlusswässerung).

Zum Wasser der Schlusswässerung setzt man oft Netzmittel zu, um schlierenfreie Trocknung zu erreichen. Zuletzt wird der Film in einer Trockenanlage oder durch Aufhängen getrocknet.

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fotografischer_Film // Lizenz: Creative Commons BY SA

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