Organisationen und Verbände

Viele Fotoamateure organisieren sich in Fotoclubs; diese Organisationsform entstand Ende des 19. Jahrhunderts als es möglich wurde, fotografische Bilder auch massenmedial durch die Autotypie zu reproduzieren. Diese Vereine trafen sich in privaten oder öffentlichen Räumen, veranstalteten Ausstellungen und Vorträge, gaben Bücher und Zeitschriften heraus und verfügten gelegentlich sogar über eigene Bibliotheken.

Das American Annual of Photography listet im Jahr 1893 rund 500 derartige Vereine auf, die teilweise noch heute existieren. Zu den bekanntesten Amateur-Fotoclubs zählen:

  • Club der Amateur-Photographen (später umbenannt in Wiener Kamera-Club), Wien;
  • Gesellschaft zur Förderung der Amateur-Photographie, Hamburg;
  • Photoclub de Paris, Paris;
  • Society of Amateur Photographers, New York;
  • Camera Club, New York.

Auch heute noch haben Fotoclubs eine gewisse Bedeutung für Fotoamateure als Verbände mit kulturpolitischem Einfluss.

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Amateurfotografie // Lizenz: Creative Commons BY SA

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